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JSG Kripp - JSG Barweiler/OASF/Wershofen/Dümpelfeld 1:0 (0:0)
Herber Rückschlag in Kripp bremst Ambitionen

Der A-Jugend von Barweiler fehlt derzeit wie vielen Mannschaften die Spielpraxis. Erst ein Spiel konnte nach der Winterpause ausgetragen werden.

Dieses hatte man gegen Baar/Herresbach mit 3:2 gewonnen. So traf das Team am vierten Spieltag auf die Mannschaft aus Kripp, die bis dato gegen die beiden Topfavoriten aus Gering verloren (0:3) und Kreuzberg (2:1) achtbar gewonnen hatte. Man wusste also bereits vor der Partie, dass ein schwerer Gegner warten würde.
Auf nassem Kunstrasen in Kripp entwickelte sich von Beginn eine sehr langatmige Partie. Beide Mannschaften legten zunächst Wert auf eine sehr defensive Grundordnung, sodass kaum Torchancen zustande kamen. Vielmehr war die Partie vom Kampf geprägt. Besonders Barweiler fand zunächst überhaupt nicht zu seinem Spiel. So stand im Grunde bis zum Pausenpfiff keine echte Torchance auf dem Zettel. Zwar hatte sich Kripp das eine oder andere Mal gefährlich bis zum Strafraum gespielt, doch der letzte Pass hatte immer gefehlt.
Auch mit Beginn der zweiten Halbzeit zeichnete sich ab: Wer hier das erste Tor macht, hat einen wohl entscheidenden Vorteil. Die erste Mannschaft, die in wenig die Initiative ergriff war wiederum Kripp. Deren Stürmer scheiterte nur um Zentimeter am ersten Torerfolg. Doch diese Chance schien Barweiler geweckt zu haben. Ihr Spiel wurde jetzt deutlich flüssiger und erste gute Gelegenheiten ergaben sich. Es entwickelte sich eine echte Drangphase. Innerhalb kürzester Zeit hatte man gleich mehrere Ecken, die allesamt erst im letzten Moment geklärt werden konnten.. Doch richtig zwingend wurde man nie. Es zeichnete sich ein torloses Remis ab, da beide Mannschaften nicht das letzte Risiko eingehen wollten und im Angriff weitestgehend harmlos agierten. Mitten in dieser Phase ereignete sich dann der Schock: Nach einem Freistoß landete ein perfekt getimeter Kopfball eines Krippers im Winkel des OASF-Tores. Barweiler stand nun mit dem Rücken zur Wand, doch noch waren 15 Minuten zu spielen. Die Gäste erhöhten jetzt deutlich das Risiko. Man spielte jetzt viel offensiver und gelangte ein ums andere Mal gefährlich in den gegnerischen Sechzehner. Die Partie wurde nun auch hektischer. So forderte Barweiler gleich zweimal innerhalb kürzester Zeit jeweils nach Foul an Max Metzen Elfmeter, doch der Schiedsrichter verweigerte in beiden Fällen den Strafstoß, was zumindest beim zweiten Vergehen äußerst fragwürdig erschien. Barweiler versuchte noch einmal alles, doch vergeblich: Die drei Punkte blieben in Kripp.
Fazit: Ein bitterer Abend in Kripp bremst jegliche Ambitionen. In einer Partie, die eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte, hatte Kripp das glückliche Ende für sich. Nun steht Barweiler am Boden der Tatsachen und muss in den kommenden Spielen gegen die Topfavoriten aus Kreuzberg, Gering und Oberwinter eine Trotzreaktion zeigen.